Das Glossar soll mit Hilfe von Vorschriften, Richtlinien, Normen und Rohrtabellen hilfreiche Informationen für die Planung und Ausführung geben.

Eine mögliche Form eines Verwendbarkeitsnachweises.

Allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis (abP) / Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) für die Anwendung einer Bauart

„Aufenthaltsräume sind Räume, die zum nicht nur vorübergehenden Aufenthalt von Menschen bestimmt oder geeignet sind“ - (§§ 2 Abs. 5, 47 MB0). Sie müssen die in § 47 MBO festgelegten Anforderungen erfüllen.

Jedes Land entscheidet, ob und in welchem Umfang die eine Mustervorschrift in das jeweilige Landesrecht übernommen wird.

Eingeführtes deutsches Regelwerk, regelte den Handel und Inverkehrbringen europäischer Bauprodukte bis 31.06.2013.

Hat die Bauproduktenrichtlinie am 01.07.2013 abgelöst und ist europaweit gültig.

Das Deutsche Institut für Bautechnik ist eine gemeinsame Behörde des Bundes und der Länder mit Sitz in Berlin. Die wesentliche Aufgabe des DIBt ist die Erteilung nationaler Zulassungen für nicht geregelten Bauprodukten und Bauarten und die Ausstellung Europäischer Technischer Bewertungen (ETA) nach EU-Bauproduktenverordnung.

Speziell für DOYMA entwickelte besonders rutschfeste und alterungsbeständige Elastomermischung. Diese Mischung verhindert, dass reibungsverringernde Substanzen, z. B. als Weichmacher eingesetzte Mineralöle, den Dichtungseinsatz zum Rutschen bringen.

(DOYMA Diameter Extension) Mit dem System werden Medienleitungen über einen großen Abmessungsbereich werkzeugfrei abdichtet. Die Anpassung an die unterschiedlichen Rohr- bzw. Kabeldurchmesser gelingt mittels beidseitig ausziehbarer Gummimodule unterschiedlicher Größe.

(Double Profile System) Name für die von DOYMA entwickelte beidseitige, asymmetrische Profilierung der Stahlringe auf der Innenseite der Dichtungseinsätze.

Wasser, das auf die Abdichtung einen hydrostatischen Druck ausübt.

  • Entspricht Beanspruchungsklasse 1 nach WU-Richtlinie
  • Entspricht der Wassereinwirkungsklasse W2-E „Drückendes Wasser“ nach DIN 18533

Erdgeschoss

European Technical Assessment (europ. tech. Bewertung), ein Nachweis über die technische Brauchbarkeit von Bauprodukten, für die keine harmonisierte Europäische Norme besteht. Im Bereich der Brandschutzabschottungen ist das Vorliegen einer ETA kein ausreichender Verwendbarkeitsnachweis, sondern es bedarf eines nationalen Verwendbarkeitsnachweises.

Europäisch technische Bewertung: siehe ETA, jedoch nach Bauproduktenverordnung anstelle von Bauproduktenrichtlinie.

Gibt an, wie lange ein Bauteil bzw. eine Bauart einem Feuer Widerstand bietet. Unterteilt wird in die bauordnungsrechtlichen Begriffe (feuerhemmend, hochfeuerhemmend, feuerbeständig) und die bauproduktbezogenen Begriffe (z.B. R30, R60, R90). Die bisherige bauartbezogene Klassifizierung gem. DIN 4102 wird zunehmend durch die europäisch vereinheitlichten Feuerwiderstandsklassen nach DIN EN 13501 ersetzt (z.B. EI90).

Beschreibt folgende Eigenschaft eines Dichtungseinsatzes: Dicht gegen alle nicht den Werkstoff angreifenden Gase (z.B. Luft, Stickstoff, Edelgase etc.).

Eine risikoorientierte Einteilung eines Gebäudes insbesondere nach Größe, Höhe und Anzahl der Nutzungseinheiten gem. Bauordnung.

In sich geschlossener Bauleistungsbereich wie z.B. Heizung, Erdarbeiten, Schmiedearbeiten.

Materialprüfanstalt für das Bauwesen Braunschweig

(Integrated Torque Limiter) Garantiert beim Verspannen immer das richtige Drehmoment. Speziell für diesen Zweck entwickelte Muttern trennen sich bei einem definierten Drehmoment schnell und zuverlässig ab.

Kellergeschoss

Kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung

Gesundheitliche Beurteilung von Kunststoffen und anderen nichtmetallischen Werkstoffen im Rahmen des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes für den Trinkwasserbereich.

Leichte Trennwand in Ständerbauart mit Stahlunterkonstruktion und beidseitiger Beplankung aus Gipskarton-Feuerschutzplatten oder nichtbrennbaren zement- bzw. gipsgebundenen Bauplatten. Diese Wände können nach den Normvorgaben der DIN 4102-4 oder nach herstellerspezifischen Verwendbarkeitsnachweisen errichtet werden.

Musterbauordnung, Grundlage der einzelnen Bauordnungen der jeweiligen Bundesländer

Metallrohre, die durch ein feuerwiderstandsfähiges Bauteil geführt werden und ein- oder beidseitig des feuerwiderstandsfähigen Bauteils an Kunststoffrohre angeschlossen werden.

(Muster-)Leitungsanlagenrichtlinie für Leitungsanlagen in Fluchtwegen, dem Führen von Leitungen durch Wände und Decken und dem Funktionserhalt von elektrischen Leitungsanlagen im Brandfall.

Materialprüfanstalt bzw. Materialprüfamt, unabhängiges meist staatliches Prüflabor, zwecks Werkstoff-, Baustoff- und Bauartenprüfung.

Innenräume, in denen nutzungsbedingt Wasser in derartiger Menge anfällt, dass zu seiner Abführung eine Fußbodenentwässerung erforderlich wird. Bäder im Wohnungsbau ohne Bodenablauf zählen nicht zu den Nassräumen. Diese werden als Feuchtraum bezeichnet.

Nutzungseinheit: in sich durch raumabschließende Bauteile von anderen Räumen oder Nutzungseinheiten abgeschlossener Bereich.

(Kurzzeichen DN) Kenngröße, die bei DOYMA-Produkten dem tatsächlichen Innendurchmesser entspricht.

Übt auf die Abdichtung keinen oder nur geringfügigen hydrostatischen Druck aus.

  • Entspricht Beanspruchungsklasse 2 nach WU-Richtlinie
  • Entspricht der Wassereinwirkungsklasse W1-E „Bodenfeuchte und nichtdrückendes Wasser“ und W3-E „Nicht drückendes Wasser auf erdüberschütteten Decken" nach DIN 18533

(Kurzzeichen SFZ) Bestehen aus mit Kunstfasern armiertem Zement. Besonderes Merkmal dieses Materiales: nahezu gleicher Ausdehnungskoeffizient wie Beton.

(Soft Tight System) Löst das Abdicht-Problem bei stark strukturierten Rohroberflächen mit Bravour: Ein Dichtungseinsatz, der durch ein weiches Butylband bis tief in die Rillen der Rohroberfläche greift und es dort zuverlässig und dauerhaft abdichtet.

Nicht wasserdichte Bauwerke müssen zum Schutz gegen eindringendes Wasser durch eine Abdichtung geschützt werden. Diese Abdichtung wird in Form einer Bahn, spachtelbaren oder flüssig zu verarbeitenden Masse ausgeführt und führen somit zu einer Hautabdichtung. Da der Werkstoff Bitumen hier eine große Rolle spielt, werden diese Abdichtungen auch als „Schwarze Wanne“ bezeichnet.

Formular anhand dessen der Ausführende bestätigt, dass ein Bauprodukt entsprechend dem abP/der abZ verbaut wurde.

Für brandschutztechnische Leitungsabschottungen sind, da es aktuell keine harmonisierten Europäischen Normen gibt, nationale Nachweise notwendig (allgemeine bauaufsichtliche Zulassung abZ, allgemeine Bauartengenehmigung ABG, allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis abP). Eine ETA alleine reicht nicht aus.

Wasserdichte oder wasserundurchlässige Bauwerke bedürfen keiner zusätzlichen Hautabdichtung. Hierzu zählen vor allem die Bauwerke aus wasserundurchlässigem Stahlbeton (WU-Beton). Diese Bauwerksabdichtungen werden auch als „Weiße Wanne“ bezeichnet.

Wasserundurchlässiger Beton

Zustimmung im Einzelfall, von der obersten Bauaufsicht des jeweiligen Bundeslandes zugestimmtes Bauprodukt oder Bauart die nicht in der Bauregelliste A aufgeführt sind und für die es keine eingeführten technischen Baubestimmungen und keine abZ gibt.

Gemäß DIN 18195/DIN 18533 müssen einlagige, lose verlegte Dichtungsbahnen mit dauerhaft verträglichen, beiseitig angeordneten Zulagen eingefaßt werden. Die Zulagen können entweder aus dem Werkstoff der Dichtbahn bestehen oder aus stoffverträglichen Elastomeren hergestellt sein.

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